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Olivenbäume

Olivenbäume sind als Kübelpflanzen mittlerweile recht etabliert und auf vielen Terrassen zu finden. Zum Überwintern ziehen all diese Pflanzen dann aber im Spätherbst bei ersten Nachtfrösten ins Warme, d.h. in den Wintergarten, das Treppenhaus oder den Keller.

Dabei ist es durchaus möglich, Olivenbäume auch in Deutschland im Freiland zu kultivieren. In einem recht großen Stil wird das im Rheinland bei Köln versucht, wo eine richtige Olivenplantage zu finden ist.

Aber, vielleicht auch bedingt durch den Klimawandel, klappt das Kultivieren eines Olivenbaumes im Freiland bei Berücksichtigung einiger Details auch an anderen Standorten.

Standort-Anforderungen sind:

  • Windgeschützte Lagen z.B. in der Nähe einer Hauswand
  • Südlage
  • Durchlässiger Boden, um Staunässe und Faulen der Wurzeln zu verhindern; hier kann mit Granulaten etc. eine Bodenverbessserung durchgeführt werden
  • Frostschutz im Winter durch Abdeckung mit Rindenmulch, Stroh oder speziellen Folien

Auf diese Weise ist es eigentlich problemlos möglich, Olivenbäume im Freiland zu kultivieren.

Übrigens: Je älter das Exemplar, umso robuster und winterhärter ist es meistens. Außerdem ist die Frosthärte der einzelnen Olivensorten unterschiedlich, man sollte also schon beim Kauf darauf achten, dass eine frostharte Sorte erworben wird.

[phpbay]olivenbaum,10[/phpbay]